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Schattenglöckchen

Schattenglöckchen - Pieris
Das Schattenglöckchen (bot.: Pieris) gehört zu der Familie der Heidekrautgewächse (bot.: Ericaceae). Auch wenn bis zu zehn Arten des Pieris benannt sind, beschränkt sich die Verbreitung in unseren Gefilden auf zwei Arten:

  • Pieris japonica         (Japanisches Schattenglöckchen)
  • Pieris floribunda     (Amerikanisches Schattenglöckchen)
    (Ihre Namen entsprechen ihrer Herkunft)

Das Pieris japonica und das Pieris floribunda unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Wuchshöhe: Wird das Amerikanische Schattenglöckchen nur bis maximal 2,5 Meter hoch, können Sorten des Japanischen Schattenglöckchens eine Höhe von bis zu 4 Metern erreichen.

Allgemein

Der botanische Name Pieris kann mythologisch auf die neun pierischen Musen zurückgeführt werden: Diese machten sich einen Namen, indem sie die Musen des Olymps zu einem Wettstreit herausforderten. Nachdem sie diesen unterlagen, wurden sie zur Strafe in Elstern verwandelt. Als Gartenpflanze hat es jedoch durchweg nur positive Eigenschaften. Das Schattenglöckchen zeigt sich als äußerst pflegeleichtes und immergrünes Schmuckwerk, selbst in kleinsten Gärten. Seine Blüte beginnt zumeist schon im Frühjahr.

Pflanzen und Düngen

Standort

Auch wenn das Pieris im Schatten zurechtkommt, wirkt sich ein zu dunkler Standort negativ auf die Blütenpracht aus. Idealerweise sollte es etwas windgeschützt im lichten Schatten oder Halbschatten gepflanzt werden. Hier kann es seine komplette Blütenpracht optimal entfalten. Der geeignete Boden sollte feucht, eher nähstoffarm und nicht kalkhaltig sein. (Zu schwere Böden begünstigen Fäulnis).
 

Einpflanzen

Die beste Zeit um das Schattenglöckchen zu pflanzen ist nach der Blütezeit von August bis September. Der Boden sollte vor der Pflanzung gut aufgelockert werden und eine gutes Maß an Durchlässigkeit besitzen (Hier kann gegebenenfalls mit Sand nachgeholfen werden).
Das Erdloch sollte in der Tiefe großzügig ausgehoben werden, sodass der Wurzelballen vollständig unter die Erde gesetzt werden kann. Nachdem das Pieris eingepflanzt ist, sollte es bis zum Winterbeginn regelmäßige Wasserzufuhr erhalten.
Sollten mehrere Pflanzen gesetzt werden, sollte auf einen Abstand von etwa 80-100cm geachtet werden.

Düngen

Das Pieris ist auf regelmäßiges Gießen bis zum Winteranfang angewiesen. Sollte das Schattenglöckchen seinen Platz bei Ihnen in einem Kübel oder Gefäß gefunden haben, sollte Sie es auch im Winter regelmäßig mit Wasser versorgen. Idealerweise mit Regenwasser oder entkalktem Wasser.

Aufgrund seiner Abneigung gegenüber Kalk empfiehlt es sich im Frühjahr eine ordentliche Portion Humus oder Torf in den Boden zu geben.
Wenn zusätzlich Dünger verabreicht wird, sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht stark konzentriert und im besten Falle organisch ist.

Schnitt

  • Auch wenn Pieris sehr schnittverträglich sind, sollte ein Rückschnitt nur behutsam erfolgen. Dies begründet sich durch sein langsames Wachstum.
  • Ein Schnitt sollte umgehend nach der Blüte zwischen Juni und Juli erfolgen, hierdurch wird gewährleistet, dass auch im folgenden Frühjahr eine kräftige Blüte zu erwarten ist.
  • Abgestorbene Äste und verwelkte Blütenstände sollten direkt nach der Blüte entfernt werden.
  • Da das Pieris die toxische Verbindung Acetylandromedol enthält, ist es ratsam, beim Rückschnitt Handschuhe zu tragen um Hautirritationen zu vermeiden.

Winterhärte

Wird das Schattenglöckchen in den Garten gesetzt, so ist es bis zu Temperaturen von -23°C winterfest.
Anders verhält es sich bei der Kübelhaltung: Hier sollte auf ausreichend Winterschutz geachtet werden, in dem der Kübel zum Spätherbst beispielsweise mit Folie oder einer Decke umhüllt und windgeschützt platziert wird.