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Lorbeer

Berglorbeer / Lorbeerrose – Kalmia

Der Berglorbeer (bot.: Kalmia) gehört zu der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und stammt aus dem Osten der USA. Insgesamt umfasst diese Gattung sieben bis zehn Arten, mit einer Vielzahl von Sorten. Hierzu gehören:

  • Breitblättrige Lorbeerrose (Kalmia latifolia)
    Wuchshöhe kultiviert: bis zu 3 Meter
  • Rotes Lorbeerröslein (Kalmia angustifolia rubra)
    Wuchshöhe: bis etwa 1 Meter
  • Zwerg-Berglorbeer (Kalmia polifolia)
    Wuchshöhe: etwa 50 cm

Neben der Größe unterscheiden sich Kalmia vor allem in ihrer Blütenfarbe und -anzahl. Ihre Blätter sind je nach Gattung entweder breit oder schmal in ihrer Form und erinnern an die des Gewürzlorbeers. Doch: Der Berglorbeer, auch Lorbeerrose genannt, ist in allen Teilen giftig und darf nicht verzehrt werden!

Allgemein

Der Berglorbeer ist generell eine sehr widerstandsfähige Pflanze, welche nur selten Probleme mit Schädlingen bekommt. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass alle Teile der Kalmia giftig sind und somit Insekten und Schädlinge gerne einen Bogen um sie machen. Erkrankungen des Berglorbeers lassen sich im Normalfall auf Pflege- oder Standortfehler zurückführen.
Lorbeerrosen bestechen durch ihre immergrüne Eigenschaft und durch ihre Blütenvielfalt, welche aufgrund ihrer großen Rispen ein wunderschönes Ambiente schaffen und in den heimischen Gärten leider noch viel zu selten anzutreffen sind. Dabei eignet sie sich aufgrund ihrer artbedingten, geringen Wuchshöhe auch wunderbar als Kübelpflanze oder für kleine Gärten.
Auch als Heckenpflanze kann sie ausgezeichnet verwendet werden!

Pflanzen und Düngen

Standort

Da in seiner Herkunft, im Osten der USA, ein ähnliches Klima herrscht, wie hierzulande, kann der Berglorbeer hier gut kultiviert werden und stellt nur einige wenige Ansprüche an seinen Standort. Wichtig ist, dass er nicht im Schatten steht. Ideal ist ein windgeschützter, lichter Platz im Halbschatten. Sollte ein Platz in der Sonne gewählt werden, ist es wichtig, dass der Kalmia regelmäßig Wasser bekommt, damit der Boden nicht austrocknet.
Der Boden sollte weiterhin durchlässig und leicht sauer sein. Damit sind die Grundbedürfnisse der Lorbeerrose bezüglich des Standortes gedeckt.

Einpflanzen

Eine ideale Zeit zum Einpflanzen des Berglorbeers ist im Frühjahr. Eine zweite Möglichkeit bietet sich im Herbst zwischen September und Oktober.
Wenn sie einen geeigneten Standort gefunden haben, sollte das ausgehobene Loch hier ausreichend groß sein. Als Maßstab hierfür gilt der Wurzelballen: Das Erdloch sollte in etwa doppelt so tief und breit wie der Wurzelballen sein.
Die Erde sollte zudem gut aufgelockert und durchlässig sein, hier kann man mit der Zugabe von Sand gegebenenfalls nachhelfen.
Eine anfängliche Düngung ist in der Regel nicht erforderlich. Sofern erwünscht, kann aber organischer Kompost (zum Beispiel altes Laub) der Erde zugesetzt werden.
Bevor der Kalmia eingesetzt wird, sollte der Wurzelballen gut gegossen werden. Nachdem er eingesetzt wurde, wird der Boden leicht festgedrückt.
Es empfiehlt sich anschließend eine zweite Wassergabe zu geben um ihm den Start zu erleichtern.

Düngen

Der Kalmia ist in der Regel nicht auf zusätzliche Düngung angewiesen. Wenn man allerdings sein Wachstum fördern möchte, kann man im Frühjahr eine Düngung durchführen. Hierfür empfiehlt sich organischer Dünger wie Kompost.

Beim Gießen ist ein wenig mehr zu beachten: Zum einen verträgt die Lorbeerrose keine andauernde Trockenheit, zum anderen aber auch keine Staunässe. Dementsprechend muss das richtige Mittelmaß gefunden werden. Sollte der Kalmia im Kübel gehalten werden, ist zu beachten, dass eine häufigere Wassergabe erforderlich ist.
Generell: Zum Gießen am besten kalkfreies Wasser (gut geeignet ist Regenwasser) verwenden. Der Berglorbeer ist kein wirklicher Fan von Kalk und neigt bei zu hohem Kalkniveau zur Fleckenbildung.

Schnitt

Aufgrund seines langsamen Wachstums ist ein Schnitt nur selten nötig. Aber durchaus möglich, denn die Lorbeerrose ist gut schnittverträglich.
Notwendig ist es lediglich im Frühling die abgestorbenen oder kaputten Zweige und Blüten zu entfernen um ihr optimale Wachstumsbedingen zu geben.

Winterhärte

Ein Winterschutz benötigt die Kalmia in unseren Breitengraden nicht, sofern sie bei strengem Frost keinem starken Wind ausgesetzt ist.
Eine Besonderheit besteht bei jungen Pflanzen und bei der Haltung im Kübel. In beiden Fällen ist ein Winterschutz ratsam. Grade bei der Kübelhaltung muss darauf geachtet werden, dass der Wurzelballen nicht durchfriert. Abhilfe kann man hier schaffen, indem man den Kübel mit Folien oder einer Decke umhüllt und an einen windgeschützten Ort stellt.