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Rosen schneiden

Rosen, das sind die Königinnen der Pflanzen in unserem Garten. Eine Vielzahl von Arten mit wohlklingenden Namen und den schönsten Farben haben im Laufe der Zeit ihre Liebhaber gefunden. Oftmals werden Rosen nach bekannten Persönlichkeiten benannt, so wie zum Beispiel Steffi Graf, Ferry Porsche oder Queen Elizabeth. Auch die Jahreszeiten mussten mit ihrem Namen für die edlen Gewächse herhalten, es gibt Frühling, Indian Summer und Karneval. Mit mittlerweile  fast 2.000 Rosennamen sind viele Personen geehrt worden und man hat bei der Namensgebung an viele Ereignisse gedacht. Doch so schön wie die Rosen auch sind, sie gehören zu den Pflanzen die am schwierigsten zu pflegen sind.

Das ist zu beachten:

Die Pflege fängt im Prinzip schon bei der Pflanzung an. Rosen stellen hohe Ansprüche an ihren Standort. Sonnig und hell muss er sein, auch ein wenig Wind sollte es geben, so trocknen die Blätter schneller vom Morgentau oder Regen ab. Denn nasse Blätter neigen zu Pilzerkrankungen. Auch die Beschaffenheit des Bodens ist für ein gutes Gedeihen der Rosen sehr wichtig. Rosen lieben humusreichen Boden, der ein wenig lehmig ist, aber auch eine geringe Sand aufweist. Ist ein schwerer Boden vorhanden, kann er mit grobem Sand vermischt werden. Leichte Böden können durch eine Aufarbeitung mit Kompost rosentauglich vorbereitet werden.


Das Gießen erfordert große Sorgfalt, ein Rosenstock muss auch im Sommer bei großer Hitze nicht täglich gegossen werden, es reicht aus wenn er ein- oder zweimal in der Woche richtig durchfeuchtet wird. Dabei dürfen auf keinen Fall die Blätter nass werden. Und zu einer guten Pflege gehört natürlich auch das Düngen. Ein Spezialrosendünger ist ein Muss, um gesunde und vor allem auch blühwillige Rosen zu bekommen. Im zeitigen Frühjahr, so etwa im März können Sie auch ein wenig Kompost auf dem Rosenbeet verteilen, danach kommt der Rosendünger im Mai und Juli zum Einsatz. Nach August sollte nicht mehr gedüngt werden.

Im Winter die Rosen schützen

Der Winter fordert seinen Tribut unter den Rosen, wenn sie ungeschützt sind. Vor dem ersten Frost ist es wichtig, die Rosen entweder mit Erde anzuhäufeln oder mit geeigneten Zweigen zum Beispiel Tannenzweige, abzudecken. Dieser Schutz  sollte mindestens 15 bis 20 Zentimeter hoch sein, damit die unteren Augen des Rosenstocks  geschützt sind. Für Rosenstämmchen gibt es ganz spezielle Abdeckungen aus Vlies die gegen den Frost schützen. Auch Kletterrosen und Strauchrosen sollten mittels einer geeigneten Abdeckung gegen Frost geschützt werden.


Rosen im Frühjahr schneiden

Dann ist da noch das Schneiden der Rosen. Es gibt viele verschiedene Meinungen zu diesem Thema. Es hat wohl auch jeder Rosengärtner seine eigenen Erfahrungen gemacht. Bewährt hat sich ein Schnitt im Frühjahr. Geschädigte Triebe werden bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten. Alle anderen Triebe werden soweit gekürzt, bis noch zwei oder drei Augen zu sehen sind. Ein weiterer Schnitt sollte im Sommer nach der ersten Blütenperiode erfolgen. Dabei soll alles was verblüht ist, entfernt werden. Rosen die regelmäßig geschnitten werden, erkranken nicht so schnell und sie blühen auch besser.

Wenn Sie bei der Pflege der Rosen diese Richtlinien einhalten, werden Sie mit einer wunderbaren Blütenpracht belohnt. Und wenn sich wirklich einmal ein Schädling oder ein Pilz Ihrer Rosen bemächtigt hat, im guten Fachhandel gibt es ganz spezielle Mittel, die Abhilfe schaffen.