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Bambus

Bambus

Der Bambus, lat.: Bambusoideae, kann in Rhizom-bildende und nicht-Rhizom-bildende Gruppen unterteilt werden.

Zu den Rhizom-bildenden Pflanzen gehören:

  • Phyllostachys
  • Sasa
  • Pseudosasa
  • Pleioblastus
  • Chimonobambusa

Keine Ausläufer bilden hingegen die Arten des Fargesia.


Fargesia murielae Bimbo Fargesia murielae Jiuzhaigou - 1

Allgemein

Die Bambuspflanze gehört zu der Familie der Süßgräser und steht seit je her für die chinesische Lebensart. Seit Urzeiten wächst der Bambus wild in den Regionen Chinas und Japans. Es dauerte einige Zeit bis der Bambus schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts in Europa kultiviert wurde. Der Bambusoideae erfreut sich seitdem aber stetig wachsender Beliebtheit, sodass heute weit über 400 verschiedene Sorten in Europa angebaut werden.

Die Sortenvielfalt zeigt sich vor allem in ihrer Wuchshöhe. Die Sorten des Bambusoideae reichen von flachen, bodendeckenden Gewächsen bis hin zu hochgewachsenen Pflanzen, welche selbst in kälteren Klimazonen eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen können.
Je nach Höhe sind sie auch unterschiedlich einsetzbar. Ob als Bodendecker für den heimischen Garten oder als Heckenpflanze um einen Sichtschutz zu erstellen, der Bambus lässt sich vielseitig verwenden. Auch in Kombination mit anderen Pflanzen ist der Bambus aufgrund seiner exotisch-dezenten Wirkung ideal und wirkt nie zu aufdringlich.

Pflanzen und Düngen von Bambus

Standort

Einpflanzen sollte man den Bambus idealerweise im Frühling. Topfware hingegen kann das ganze Jahr gepflanzt werden.. Je nach Sorte bevorzugt der Bambus sonnige bis halbschattige Standorte. Was jedoch alle Sorten des Bambusoideae gemeinsam haben, ist ihre Abneigung gegenüber zu kaltem Wind. Es wäre also von großem Vorteil, der Pflanze einen windgeschützten Ort zuzuweisen.

Einpflanzen

Nach Wahl des geeigneten Standortes kann man nun zur Pflanzung übergehen. Diesbezüglich gibt es eine Faustformel was Breite und Tiefe der Einsetzung angeht:

Der Durchmesser des Wurzelballens mal zwei
Entspricht der nötigen Breite

Die Höhe des Wurzelballens mal eins
Entspricht der nötigen Tiefe

Düngen

Der Nährstoffbedarf des Bambusoideae ist generell eher hoch. Bei der Düngung sollte man auf einen entsprechend hohen Stickstoffgehalt achten. Es gibt hierfür speziellen Bambusdünger. Wer allerdings hierauf verzichten möchte und eine ökologische und naturnahe Variante bevorzugt kann ebenso mit altem, kompostiertem Pferde- oder Rindermist düngen.
Auch Kaffeesatz weist Stickstoff auf und kann zum Beispiel dem Gießwasser der Pflanze zugegeben werden.

Die Zeit zum Düngen erstreckt sich von April bis August und sollte optimalerweise in diesem Zeitraum zwei bis dreimal erfolgen (Ausnahme hierbei bildet der Langzeitdünger. Hier ist nur eine Düngung im Frühjahr notwendig!).

Neben der Düngung darf man den hohen Wasserbedarf des Bambus nicht außer Acht lassen und sollte über das ganze Jahr hinweg auf ausreichend Wasserzufuhr achten.

Rhizom-Bildung

Rhizom kommt aus dem Griechischen und bedeutet in etwa „Das Eingewurzelte“. Rhizome sind ein Teil des Sprosses, auch „Wurzelausläufer“ genannt. Sie sind vor allem für die Speicherung von Nährstoffen und die Fortpflanzung zuständig.

Mit Ausnahme des Fargesia und des Borinda bilden die meisten Bambussorten starke Ausläufer. Dies ist ein wichtiger Aspekt, welcher bei der Pflanzung beachtet werden sollte. Wenn hier nicht rechtzeitig eingegriffen wird, können einige Sorten des Bambusoideae schon in kurzer Zeit einen Großteil des Gartens mit ihren Rhizomen unterwandern.

Demnach ist eine Rhizom-Sperre fast unerlässlich.

Hierfür gibt es etliches Material im Handel zu kaufen, welche meist aus einer für den Bambus schlecht bis gar nicht zu durchdringenden Folie besteht. Diese wird bei der Pflanzung des Bambus entsprechend unter den Wurzelballen eingesetzt.