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Buche

Buche

 

Je nach Sorte kann die Rotbuche, lat.: Fagus Sylvatica, unter anderem unterschieden werden in:

  • Trauer- oder Hängebuche                        (Fagus sylvatica f. pendula)
  • Säulenbuche                                              (Fagus sylvatica Cultivar 'Dawyck‘)
  • Farnbuche                                       (Fagus sylvatica 'Asplenifolia')
  • Zwergbuche                                    (Fagus sylvatica Cultivar 'Felderbach')
  • Blutbuche                                        (Fagus sylvatica forma purpurea)

 

Die Variationen der Buche unterscheiden sich grundsätzlich in der Blattform und -färbung sowie im Wuchs.

 

Allgemein

Generell ist die Buche einer der am häufigsten anzutreffenden Bäume in unseren heimischen Wäldern. Dies ist zurückzuführen auf die idealen klimatischen und natürlichen Bedingungen hierzulande, welche der Fagus sylvatica optimale Wachstumschancen bieten.
Je nach Sorte variiert die Größe der Rotbuche von 1,5 Metern bis hin zu 30 Metern. In Einzelfällen wurden Wuchshöhen von bis zu 45 Metern nachgewiesen. Der jährliche Zuwachs beträgt hierbei bis zu 50 Zentimeter.

Aufgrund ihres dichten Blätterwuchses ist die Fagus sylvatica ein eher dominantes Gewächs. Unterhalb ihrer Baumkrone ist es den meisten anderen Bäumen nicht möglich ausreichend Sonnenlicht zu erhalten um sich im Wachstum gegenüber der Buche durchzusetzen.

In der Möbel- und Holzverarbeitungsindustrie ist die Rotbuche äußerst beliebt. Dies liegt zum einen an der harten Konsistenz und zum anderen an der rötlichen Farbe des Holzes, aufgrund dessen die Rotbuche auch ihren Namen erhielt.

 

Verwendung

Die Einsatzmöglichkeiten der Fagus sylvatica erstrecken sich von der Solitärpflanzung in eher größeren Gärten (Sie benötigt verhältnismäßig viel Platz) bis hin zur Heckenpflanzung. Hier kommt es natürlich auf die Sorte an. Einige Buchen-Sorten verlieren beispielsweise ihre Blätter erst, sobald die neuen Triebe erscheinen. Somit erfüllt sie auch im Winter als blickdichte Hecke ihre Funktion.
Sie ist zudem sehr gut schnittverträglich.

                 

Pflanzen und Düngen von Buchen

 

Standort

Im Allgemeinen gilt die Rotbuche als äußerst tolerant gegenüber ihrem Standort. Sonnig bis halbschattig ist ideal, aber auch im Schatten gedeiht die Fagus sylvatica einwandfrei.
Etwas mehr Beachtung sollte man da der Bodenbeschaffenheit schenken. Da die Rotbuche Staunässe absolut nicht verträgt, ist es ratsam einen sehr durchlässigen Untergrund zu wählen. Auch hat sie aufgrund ihres schnellen Wachstums einen hohen Nährstoffbedarf. Auch dieser Umstand sollte bei der Wahl des Standortes bedacht werden.

 

Einpflanzen

Idealerweise wird die Buche im Herbst zwischen September und Oktober eingepflanzt. Eine zweite Möglichkeit bietet sich im Frühjahr.
Wenn der ideale Standort gefunden wurde, sollte die Buche in ein ausreichend breites Loch gesetzt werden. Es empfiehlt sich hier die doppelte Breite des Wurzelballens.
In den ersten Wochen sollte die junge Fagus sylvatica noch ausreichend gegossen werden. Zudem ist es ratsam jungen Pflanzen anfangs noch vor zu starken Wind zu schützen.

Bei der Pflanzung einer Buche in Solitärstellung sollte ein Abstand von mindestens 15 Metern zu Gebäuden eingehalten werden.
Bei der Heckenpflanzung empfiehlt sich nicht mehr als drei Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen.

 

Düngen

Wenn die Fagus sylvatica im Frühjahr eingepflanzt wird, empfiehlt es sich aufgrund ihres Nährstoffbedarfs und zur Förderung des Wachstums sie auch direkt zu düngen. Generell kann von März bis Ende Juli gedüngt werden. Eine regelmäßige Düngung ist hierbei aber nur bei noch jungen Pflanzen notwendig.

Als Düngemittel kann neben dem handelsüblichen Flüssig- und Langzeitdünger aber auch auf die biologische Variante zurückgegriffen werden. Ideal hierbei sind:

  • Kompost
  • Laub

Am einfachsten macht man es sich, wenn man das abgefallene Laub des Baumes einfach liegen lässt. Dieser dient der Rotbuche als natürliches Düngemittel. (Krankes Blattwerk sollte herbei entfernt werden!)

 

Schnitt

Wird die Buche in Einzelstellung gepflanzt ist ein Rückschnitt in der Regel nicht notwendig. Selbstverständlich kann bei Bedarf ein Formschnitt erfolgen, sowie störende Triebe können zurückgeschnitten werden.

Wird die Buche als Heckenpflanze gesetzt sollte sie zweimal im Jahr einen Rückschnitt erfahren. Hierdurch wird gewährleitet, dass die Hecke nicht wuchert und alle Regionen ausreichend Sonnenlicht erhalten.
Kranke Triebe sollten hierbei stets entfernt werden.