Wäsche im Garten trocknen

Das Wäschewaschen fällt in den meisten Haushalten mehrmals in der Woche an. Der Waschvorgang gelingt dabei in der Regel ohne Schwierigkeiten. Viel umständlicher ist es für die meisten Familien, die Wäsche zügig zu trocknen. Während einige einen Wäschetrockner nutzen, bevorzugen andere hingegen den Wäscheständer. Dieser kann im Sommer hervorragend auf dem Balkon oder auf der Terrasse zum Einsatz kommen. Aber auch eine Wäschespinne, die im Garten ihren Platz findet, liefert eine gute Alternative. Luftgetrocknete Wäsche ist nämlich besonders weich und duftet angenehm herrlich. Doch nicht immer gelingt es, die Wäsche gleichmäßig zu trocknen? Was läuft hier verkehrt?

Gute Gründe, um die Wäsche im Freien zu trocknen

Wenn die Sonne im Frühling und Sommer scheint und zudem ein laues Lüftchen weht, ist es wieder Zeit: Dann kann der Wäscheständer draußen zum Einsatz kommen. Hier keimt jedoch oftmals die Frage auf, warum man die Wäsche im Garten aufhängen sollte. Das hat ganz einfache Gründe:

  • Während der Wäschetrockner Strom zieht, ist die Luft im Garten gratis. Somit lässt sich Energie einsparen.
  • Außerdem ist die Wäsche, die an der frischen Luft trocknet, wesentlich weicher. Das fällt vor allem bei Handtüchern und Bettwäsche immer wieder auf.
  • Die Luft fährt dabei durch jedes Wäschestück. Dabei hinterlässt sie einen angenehmen Duft – so gut riecht nur der Sommer. Da können viele Weichspüler einfach nicht mithalten.

Gleichzeitig lässt sich die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen senken. Alle, die ihre Wäsche im Bad, Schlafzimmer oder im Wohnzimmer trocknen, machen sich schließlich auch Gedanken über das Schimmelrisiko. Dieses steigt, je öfter die Wäsche in den Innenräumen zum Trocknen aufgehängt wird.

Wäsche richtig im Garten aufhängen

Allerdings passieren beim Aufhängen manchmal Fehler. Die Wäsche trocknet nicht gut durch und sorgt deshalb für Missstimmung. Mit einigen Tricks und Techniken lässt sich dieser Umstand jedoch beseitigen.

  • Soll die Wäsche gleichmäßig trocknen, darf sich die Wäsche nicht berühren. Ein wenig Abstand zwischen den Textilien ist immer sinnvoll.
  • Oberteile und Hosen sind stets versetzt aufzuhängen. So kann der Luftzug besser zirkulieren.
  • Die Zwischenräume sind mit Unterwäsche, Socken und anderen kleinen Wäschestücken zu befüllen.
  • Lange Kleidungsstücke trocknen schwieriger. Sie sind am besten auf dem Wäscheständerflügel unterzubringen. Auch ein Kleiderbügel ist sinnreich. Dieser lässt sich am Wäscheständer befestigen.

Warme Luft lässt die Wäsche schnell trocknen

Je wärmer die Luft ist, desto schneller trocknet die Wäsche auf dem Ständer. Wer den Vorgang beschleunigen möchte, wendet die Wäschestücke nach ein oder zwei Stunden. So kann die Wäsche beizeiten zusammengelegt und im Kleiderschrank verstaut werden. Es ist also darauf zu achten, dass die Wäsche gut auf dem Wäscheständer oder der Wäschespinne verteilt ist. So kann die Luft und die Sonne die Wäsche ideal trocknen.

Tipp: Die Wäsche sollte allerdings nicht unbedingt in der prallen Sonne aufgehängt werden. Die Sonnenstrahlen sorgen zwar für warme Luft, allerdings können sie auch die Textilien ausbleichen.

Wo so viele Vorteile sind, da gibt es natürlich auch ein paar Hinweise zu Nachteilen. UV-Strahlung kann Farben ausbleichen und die Kleidung angreifen. Dazu kann Pollenflug dazu führen, dass sich ein Pollenschleier auf der Kleidung bildet. Wer diese Beiden Dinge berücksichtig, kann sich über schnell trocknende Wäsche im Garten freuen.

Damit die Wäsche in der Luft flattern kann, ist das passende Zubehör nicht zu vergessen. Mit Wäscheklammern bleibt jedes Kleidungsstück an Ort und Stelle. Es ist jedoch darauf zu achten, dass Hemden, Shirts und Pullis nicht zu straff aufgehängt werden. Die Materialien könnten ausleiern. Locker auf der Leine platziert steht einer guten Trocknung nichts im Wege. Bildquelle: Gartenmagazin.net

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