Heute geht es um eine Pflanze, die eine Erwähnung wert ist.
Und zwar:
Der Tasmanische Bergpfeffer (Drimys Lancelota)
In vielen Fachblättern wird sie bereits erwähnt und ihre Beliebtheit steigt gerade sehr.
Sie ist in Tasmanien und großen Teilen Australiens heimisch. Die Pflanze wächst eher in den kühlen und feuchten Regionen des Landes, wo sie zumeist in der Wildnis gefunden wird.
Er ist ein immergrüner Strauch, der bis zu 3 Meter hochwächst.

Dabei ist er ein wichtiger Teil des Ökosystems und wird oft bei der Renaturierung von Lebensräumen verwendet. Aber auch geschichtlich ist der Bergpfeffer bekannt. Die Aborigines benutzten ihn in der damaligen traditionellen Medizin um verschiedene Beschwerden zu behandeln.
Die Blüten sind rot und klein. Sie werden getrocknet als Gewürz verwendet und enthalten ein hohes Maß an Antioxidantien, was sie auch zu einer interessanten Zutat für Kosmetik oder Nahrungsmittel macht.
Und wie der Name schon sagt ist das Gewürz daraus scharf und Pfefferartig mit einem leicht süßen Unterton.In der Australischen Küche wird er oft verwendet um den Gerichten das gewisse Etwas zu verleihen.
Der Bergpfeffer ist eine zweihäusige Pflanze, was bedeutet, dass es männliche und weibliche Arten gibt, die man nach folgenden Merkmalen unterscheiden kann:
Männliche Pflanze
- haben keine Früchte
- sie haben keine Pollenproduzierenden Blüten. Sie sind klein und unscheinbar und oft in kleinen Trauben angeordnet.
- haben oft größere und breitere Blätter, deren Spitze ausgeprägt ist
Weibliche Pflanzen
Bei den weiblichen Pflanzen sind die Merkmale gegenteilig:
- sie tragen Früchte
- ihre Blüten sind groß und auffällig und nehmen Pollen auf
- Blüten sind einzeln angeordnet oder in kleinen Gruppen
- kleinere und schmalere Blätter mit einer nicht so ausgeprägten Spitze
Jedoch ist es zu beachten, dass der Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Art nicht immer leicht zu erkennen und zu bestimmen ist. Insbesondere bei Jungpflanzen oder wenn sie nicht blühen.
Die sicherste Methode um das Geschlecht zu bestimmen ist die Beobachtung der Blüten und Früchte. Die weibliche Pflanze trägt dabei die charakteristischen roten Früchte, die für das Gewürz verwendet werden und die männlichen nicht.
Wenn man den Bergpfeffer selbst anbauen möchte ist es ratsam männliche und auch weibliche Pflanze zu haben, um die Bestäubung und eine erfolgreiche Fruchtbildung zu gewährleisten.



