Wenn der Frühling bald endlich da ist und wir unseren Garten wieder kultivieren und gestalten können, sollten wir unsere Aufmerksamkeit auf die vielen Nützlinge lenken, die in unserem Garten so leben und arbeiten.
Helfer aus der Luft

Neben den allseits bekannten Bienen, Wespen und Hummel-Arten gibt es noch zahlreiche andere Lebewesen, die dafür sorgen, dass die Pollen von Pflanze zu Pflanze transportiert werden. Bei den Insekten sind es nicht nur Schmetterlinge und auch Motten, die bei der Verbreitung helfen. Sondern auch Fliegen und Käfer, die etwas zur Verschönerung unserer Natur beitragen. Selbst Vögel und einige Arten von Fledermäusen sind mit dem Auftrag der Bestäubung nebenbei unterwegs.
Ohne Unterstützung dieser fleißigen Helfer kann der Wind diese Aufgabe alleine nicht schaffen. Die wichtigsten Arbeiter in diesem Gebiet sind die Bienen. Ohne Bestäubung von ihnen gäbe es keine Früchte, Gemüse oder Nüsse.
Helfer im Untergrund
Von der Luft geht es jetzt auf den Boden beziehungsweise unter die Erde, wo sich das ein oder andere Lebewesen bewegt und gräbt, dass unserem Ökosystem zuträglich ist.
- Regenwürmer zersetzen organisches Material und verbessern die Bodenstruktur kontinuierlich.
- Springschwänze sind kleine Insekten, die Pilze, Bakterien und andere Mikroorganismen fressen.
- Auch Tausendfüßer verzehren Pilze und Bakterien, die sich im Boden befinden und sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems.
- Nematoden: Diese kleinen Würmer beteiligen sich ebenfalls an der Beseitigung von Pilzen und Ähnlichem.
- Asseln helfen bei der Zersetzung von abgestorbenen Pflanzen und sind auch wichtige Nahrungsquelle für andere Tiere.
Auch die kleinsten Bewohner, die Bakterien selbst, sind auch ein wichtiger Bestandteil in unseren Böden. Sie haben wichtige Funktionen wie zum Beispiel die Stickstofffixierung und den Abbau von Organischem Material.
Helfer auf dem Boden
Besonders auf dem Boden gibt es viele Lebewesen, die dabei helfen den Garten gesund und im Gleichgewicht zu halten.
Oft unbeliebt, aber dennoch sehr nützlich sind Spinnen, die andere Insekten fressen, die unsere Pflanzen schädigen.
Eine Nummer kleiner erledigt der Marienkäfer auch seine Arbeit und frisst Blattläuse und andere Schädlinge.
Igel oder auch Feldmäuse sind effiziente und geschickte Insektenjäger. Sie sorgen nicht nur für ihr eigenes Futter, sondern auch für die Beseitigung von Schädlingen.
Die Natur sorgt gerne für ein Gleichgewicht auch in unserem Garten. Es liegt an uns ihr zu helfen und all diese Lebewesen zu schützen und zu fördern.



