Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)

Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)

Eine der in Deutschland lebenden größten Libellenarten ist die blaugrüne Mosaikjungfer. Sie kann eine Flügelspannweite von bis zu 10 cm erreichen.

Insekten, wie Fliegen, Mücken und andere kleine Fluginsekten sind ihr Beuteschema und die jagt sie hauptsächlich in Gewässern, wie Teichen, Seen und Flüssen. Ihre großen Facettenaugen erlauben ihr einen 360 Grad Umblick. Gepaart mit ihrer Jagdgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h macht sie das zu einem Meister der Jagd.

 

Jagd

Ihre Strategie dabei ist herausragend:

 

  • entlang der Gewässer patrouilliert sie und sucht nach ihrer Beute
  • mit hoher Geschwindigkeit stürzt sie sich auf das ausgewählte Ziel
  • mit ihren langen beinartigen Füßen, die sie wie einen Fangkorb benutzt, fängt sie ihre Beute dann kehrt sie zu einem Ruheplatz zurück, um ihre Beute zu verspeisen.

 

Das entscheidende und beeindruckende sind ihre Agilität und ihre Geschwindigkeit in der Luft, mit der sie ihre Beute fängt.

 

Erscheinungsbild

Die Männchen sind blau – grün und die Weibchen grünlich – gelb gefärbt.

Etwa 4-6 Wochen leben sie als erwachsene Libellen, wobei die Larven dieser Art bis zu 2 Jahren im Wasser leben können. Sie können bis zu 10 Jahre alt werden.

Erstaunlicherweise verfügen diese Tiere über ein sehr gutes Gedächtnis, was sie sich an bestimmte Orte und Erfahrungen erinnern lässt.

Die Mosaikjungfer ist ein wichtiger Indikator für eine gesunde Umwelt, weil sie ein sauberes Gewässer benötigen um zu überleben.

 

 

 

 

Paarungsverhalten

Die Männchen verteidigen ihr Revier auch gegen andere männliche Artgenossen. Sie haben hierbei auch eine spezielle Balz, wobei sie bei Flugmanövern ihre Farben zeigen, um die Weibchen zu beeindrucken und anzulocken.

Die Weibchen legen dann ihre Eier direkt ins Wasser oder in Wasserpflanzen und die sogenannten Nymphen, also die Larven der Jungfer, ernähren sich dann von kleineren Wassertieren.

Auch im Ökosystem spielt sie eine wichtige Rolle, da sie Insektenpopulation reguliert und selbst als Nahrungsquelle für andere Tiere dient.

 

Ihr graziles und anmutiges Erscheinungsbild mit ihren faszinierenden Farben macht sie in der Kunst und Literatur zu einem beliebten Motiv.

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